Projekte

Sterben, Tod und Trauer im Gespräch

Sterben, Tod und Trauer gehören mitten ins Leben. Dennoch werden diese Themen in unserer Gesellschaft oft verdrängt oder tabuisiert. Mit unseren Projekten setzen wir uns dafür ein, ihnen bewusst Raum zu geben.

So entstehen Orte, an denen Fragen gestellt, Ängste geteilt und Erfahrungen ausgesprochen werden dürfen. Orte, an denen Menschen einander zuhören, sich begegnen und sich mit dem auseinandersetzen können, was oft unausgesprochen bleibt. Wir fördern eine offene Kultur des Hinschauens und Zuhörens und ermutigen dazu, sich mit diesen existenziellen Lebensthemen auseinanderzusetzen.

Denn wo über Sterben, Tod und Trauer gesprochen werden kann, wachsen Verständnis, Mitgefühl und gegenseitige Unterstützung. So kann ein bewussterer Umgang entstehen – mit dem Leben, dem Abschied und dem, was uns als Menschen miteinander verbindet.

Unsere Projekte

Letzte-Hilfe-Kurs

Der Letzte-Hilfe-Kurs ist ein niedrigschwelliges Bildungsangebot, das Menschen dazu befähigt, schwerkranke und sterbende Angehörige oder Mitmenschen am Lebensende zu begleiten. Analog zu einem Erste-Hilfe-Kurs vermittelt er grundlegendes Wissen und einfache Handgriffe für die letzte Lebensphase.

Thematisiert werden unter anderem das Erkennen von Bedürfnissen Sterbender, der Umgang mit Beschwerden, Abschiednehmen sowie Fragen zu Vorsorge und Entscheidungsfindung. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und Mut zu machen, da zu sein und mitzugehen.

Der Kurs stärkt die Haltung, dass Sterbebegleitung keine Aufgabe von Fachkräften allein ist, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Er ermutigt dazu, Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens zu verstehen und menschlich zu begleiten.

Hospiz macht Schule

Ein Projekt der Bundeshospizakademie zur Werte- und Lebensbildung in Grundschulen, das Kinder behutsam an die Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer heranführt.

Über eine Woche hinweg werden die Kinder mit einem durchdachten Konzept begleitet. Spielerische und erlebnisbezogene Methoden stehen dabei im Vordergrund. Jeder Tag widmet sich einem eigenen Thema: Werden und Vergehen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, Traurigsein sowie Trost und Trösten.

Die Projektwoche kann Kinder auf mögliche Erfahrungen mit Tod, Trauer und Abschied vorbereiten. Gleichzeitig unterstützt sie Schulen dabei, einen offenen und sicheren Umgang mit diesen Themen zu entwickeln und in ihrem pädagogischen Alltag zu verankern.

Öffentlichkeitsarbeit 

Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben – und dennoch sind diese Themen oft von Unsicherheit, Sprachlosigkeit und Berührungsängsten geprägt.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit kommen wir gerne in Gemeindegruppen, Schulen, Vereine, Bildungseinrichtungen oder andere Interessengruppen, um diesen Themen Raum zu geben. Dabei geht es uns nicht nur um Informationen über die Hospizarbeit. Vielmehr möchten wir Mut machen, sich mit diesen wichtigen Lebensthemen auseinanderzusetzen und ins Gespräch zu kommen – offen, respektvoll und einfühlsam.

So können Ängste abgebaut, Verständnis gefördert und Mitmenschlichkeit gestärkt werden.

Bei Interesse oder Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Hospizgruppe Bünde

Mo, Mi und Fr / 10 bis 12 Uhr

Petra Vogt
Telefon 05223 167-738

Birgit Wonderschütz
Telefon 05223 167-383

Dringende Begleitungsanfragen
Mobil 0157 85002547

info@hospizgruppe-buende.de